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„Planmäßiger Verlauf“

Verbandsversammlung des AZV Döbeln-Jahnatal beschließt 2024 mit einem Überschuss / Solide wirtschaftliche Lage / Investitionen von rund 4,5 Millionen Euro im Jahr 2025

Mit einem Jahresüberschuss von knapp 620.000 Euro hat der Abwasserzweckverband (AZV) Döbeln-Jahnatal das Jahr 2024 wirtschaftlich solide und den Erwartungen entsprechend abgeschlossen. 

Am Montag, dem 8. September kamen die Vertreter der Mitgliedskommunen in Döbeln zusammen. Einstimmig beschloss die Verbandsversammlung den Jahresabschluss 2024, der den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erhielt. Die Bürgermeister votierten ebenfalls einstimmig dafür, den erzielten Überschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Damit bleibt die Summe im Haushalt des AZV und kann für die Finanzierung der notwendigen Investitionen in die Infrastruktur, also Kanäle und Anlagen, genutzt werden. Das trägt dazu bei, die Fremdfinanzierung zu reduzieren. 

Mitten in der bis Ende 2026 reichenden Kalkulationsperiode befindet sich der AZV damit in stabilem Fahrwasser. Das zeige, so Verbandsgeschäftsführer Stephan Baillieu in seinem Bericht, nicht nur der Jahresabschluss 2024, sondern auch der zur Kenntnis gegebene Halbjahresbericht 2025. Dort heißt es unter anderem: „Die wirtschaftliche Entwicklung des AZV verläuft planmäßig.“ Die Liquidität sei „jederzeit ausreichend“ gewesen. 

Auch sei zum 30. Juni 2025 eine „kontinuierliche Abarbeitung der Investitionen“ ersichtlich und damit zu rechnen, dass die geplante Investitionssumme bis Ende des Jahres erfüllt werden könne. Von der im Wirtschaftsplan vorgesehenen Summe in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro sind bis Anfang September 2025 nahezu vier Millionen Euro entweder bereits verbaut oder die Aufträge ausgelöst worden.  

Eines der größeren Vorhaben startet im Oktober: Mit dem Bau einer Schmutzwasserleitung werden die Voraussetzungen geschaffen, die Abwässer aus Choren und Maltitz nach Döbeln überzuleiten und die Kläranlagen in beiden Orten perspektivisch stillzulegen. Bis Ende 2026 dauert die Maßnahme voraussichtlich. Circa 2,3 Millionen Euro werden investiert.

Abgeschlossen wird im September die Maßnahme in der Otto-Johnsen-Straße in Döbeln. Hier wurde in den vergangenen Monaten im ersten Bauabschnitt der Mischwasserkanal auf circa 270 Metern Länge erneuert. Die Bausumme: rund 250.000 Euro.

Ebenfalls soll der erste Bauabschnitt in der Richard-Wagner-Straße in Döbeln bis Oktober  abgeschlossen sein. Der Mischwasserkanal wird auf knapp 150 Metern erneuert und es werden rund 135.000 Euro investiert.

Der Mischwasserkanal in der Sörmitzer Straße in Döbeln wird auf 280 Metern Länge erneuert. Das Vorhaben ist Teil eines Kooperationsprojektes mit der Stadt Döbeln, den Stadtwerken und der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH. Sie alle bauen in diesem Bereich. Der AZV investiert rund 265.000 Euro.

Und in der Gemeinde Jahnatal ist der AZV im Fleischerwinkel des Ortsteils Kiebitz aktiv geworden und hat seit Mai den Mischwasserkanal auf rund 180 Metern Länge erneuert. Die Maßnahme steht kurz vor dem Abschluss. Investiert wurden rund 150.000 Euro. 

Mit einer Personalie beschäftigte sich die Verbandsversammlung im Ergebnis der Bürgermeisterwahlen außerdem am 8. September in Döbeln: Jörg Burkert, Bürgermeister der Gemeinde Großweitzschen, ist einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden der Verbandsversammlung des AZV Döbeln-Jahnatal wiedergewählt worden.