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Vollbiologische Kleinkläranlagen

Die vollbiologische Reinigungsstufe ist mittlerweile Stand der Technik und damit zur Pflicht geworden. Bis zum 31. Dezember 2015 mussten alle mechanisch arbeitenden Kleinkläranlagen umgerüstet sein. Die Alternative wäre eine neue Kleinkläranlage – oder bei Ein-Personen-Haushalten sinnvoll – der Neubau einer abflusslosen Sammelgrube. So schreibt es der Gesetzgeber vor.

Die Wartung der vollbiologischen Kleinkläranlage richtet sich zum einen nach den Herstellerangaben und zum anderen nach den Vorgaben der bauaufsichtlichen Zulassung der Anlage. In der Regel sind zwei Wartungen pro Jahr Vorschrift. Sie sichern den reibungslosen Betrieb der Kleinkläranlage.

Die Überwachung der Wartungsintervalle und der Einleitwerte der Kleinkläranlage obliegt dem AZV Döbeln-Jahnatal. Einmal pro Jahr muss der Grundstückseigentümer die Wartungsprotokolle dem AZV zur Prüfung vorlegen.

Der Zeitpunkt für die Abfuhr des Fäkalschlamms ergibt sich grundsätzlich aus der Fäkalschlammsatzung des AZV Döbeln-Jahnatal, § 9. Daraus ergibt sich, dass bei vollbiologischen Kleinkläranlagen das Wartungsunternehmen den Zeitpunkt der Fäkalschlammentsorgung bestimmt.

Das vom AZV für die Leerung der Kleinkläranlagen zugelassene Unternehmen ist:

Kanalreinigung und Umweltschutz, Thomas Reimann e. K.
Wermsdorfer Straße 24, 04758 Oschatz
Tel.: 03435 660690, Fax: 03435 6606928, Mobilfunk: 0172 3468966