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Arbeiten auf der Zielgeraden

Baustelle Sörmitzer Straße in Döbeln soll Ende November abgeschlossen werden

In der Sörmitzer Straße werden in diesen Tagen die letzten Tiefbauarbeiten erledigt, bevor am 4. November die Schwarzdecke eingebaut werden soll. Dann sind zumindest die Arbeiten im Straßenbereich beendet. Und damit biegen die am Bau Beteiligten auch auf die Zielgerade ein. Doch zu tun gibt es in den kommenden Wochen noch einiges, berichtet Sven Gammisch, Projektleiter bei Veolia.

Gemeinsames Projekt vieler Partner

Veolia koordiniert die Maßnahmen im Auftrag der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft (DOWW) und des Abwasserzweckverbandes (AZV) Döbeln-Jahnatal. Weiterhin beteiligten sich die Stadtwerke Döbeln sowie die Stadt Döbeln an der umfangreichen Baumaßnahme, die im Frühjahr begonnen hatte. Zuvor hatte die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen die neue Hochwasserschutzwand errichtet.

In den kommenden Wochen müssen im Gehwegbereich noch diverse Kabel verlegt, die Borde gesetzt und am Ende die Flächen gepflastert werden. So lange diese Arbeiten nicht erledigt sind, wird das Klinikum Döbeln weiterhin über das Wohngebiet Ost und die Karl-Liebknecht-Straße angefahren.

Restarbeiten am Trinkwassernetz

Auch im Bereich des Trinkwassernetzes sind für die Erdmann Bau Mügeln GmbH mit ihrem Vorarbeiter Mike Rische, der die gesamte Baustelle betreut, noch einige Arbeiten zu erledigen. So muss etwa der neue Mulde-Düker, der vor kurzem mit Spezialtechnik unterhalb der Gewässersohle eingezogen worden war, noch mit dem bestehenden Versorgungsnetz in der Blumenstraße sowie mit der Karl-Liebknecht-Straße verbunden werden. Zu diesem Zweck müssten noch circa zehn Meter Leitung verlegt werden. Das resultiere aus der veränderten Lage des neuen Dükers, der circa sechs Meter neben der alten Trasse verläuft, erläutert Sven Gammisch.

Voraussichtlich Ende November sollen sämtliche Arbeiten abgeschlossen sein. Doch dann geht es in der Thielestraße am anderen Ufer der Mulde weiter. Hier, so Sven Gammisch, müssen noch circa 400 Meter der neuen Trinkwasserleitung verlegt und mit dem neuen Düker verbunden werden. Einschränkungen auf die Trinkwasserversorgung der Anwohner gibt es dadurch nicht.

Arbeiten an der Kanalisation zum Start

Der AZV – und damit hatte das Großprojekt in der Sörmitzer Straße vor Monaten begonnen – ließ hier rund 250 Meter des bestehenden Mischwasserkanals grundlegend erneuern und investiert rund 250.000 Euro. Dieser Kanal, der sowohl Schmutz- als auch Niederschlagswasser ableitet, gehört mit einem Meter im Durchmesser zu den größten im Stadtgebiet. Die Maßnahme ist Teil des Generalentwässerungsplans für die Stadt Döbeln.

Es schlossen sich Arbeiten am Trinkwassernetz an, die teilweise auch schon parallel erfolgten. Die DOWW ließ ihre Versorgungsleitung auf einer Länge von 250 Metern erneuern – einschließlich des Mulde-Düker waren es 450 Meter. Investiert wurden rund 185.000 Euro. Eine Summe, die dazu beitrage, die Versorgung der Verbraucher zuverlässig auch in Zukunft zu gewährleisten, betont Stephan Baillieu, Geschäftsführer der DOWW und des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz.