AZV Döbeln-Jahnatal lässt rund vier Meter tiefen Schacht in der Leipziger Straße erneuern / Baubeginn am 31. August
Die Leipziger Straße in Döbeln wird ab Montag, 31. August im Einmündungsbereich Enge Gasse für mehrere Wochen voll gesperrt. Der Grund: Der Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal (AZV) lässt einen maroden Mischwasserschacht erneuern.
Mittlerweile hat sich an dieser Stelle sogar die Straße abgesenkt. Damit besteht dringender Handlungsbedarf. Einsturzgefährdet sei der Schacht allerdings nicht, informiert Johannes Größler. Er ist Vorarbeiter im Bereich Kanalnetz bei Veolia in Döbeln und koordiniert das Bauvorhaben.
Der gemauerte, rund 70 Jahre alte Schacht zeigt inzwischen deutliche Verschleißerscheinungen und verliert durch poröse und ausgespülte Fugen auch an Standfestigkeit. Der Asphalt senkt sich durch die permanenten Erschütterungen immer stärker, weil die Bundesstraße 175 insbesondere von Lkw viel genutzt wird.
Nun wird der stark in Mitleidenschaft gezogene Abwasserschacht ab der 36. Kalenderwoche erneuert. Den Zuschlag erhielt die Firma LFT Straßen- und Tiefbau GmbH. „Weil der Schacht circa vier Meter tief ist, muss die Straße voll gesperrt werden, damit die Baufirma die nötige Bewegungsfreiheit hat“, betont Johannes Größler. Eine halbseitige Sperrung wäre nicht ausreichend, um die Baustelle hinreichend absichern zu können.
Während der Arbeiten wird das Abwasser abgepumpt. Die Entsorgung des Abwassers aus Haushalten und Betrieben ist weiterhin uneingeschränkt gewährleistet.
Wie lange die Arbeiten dauern werden, lässt sich vorab nicht genau sagen. „Der Schacht liegt sehr tief, was den Aufwand erhöht“, weiß Johannes Größler. Außerdem wird nicht nur das Bauwerk an sich, sondern auch ein circa 50 bis 60 Meter Abschnitt des hier ankommenden Kanals erneuert. Der AZV investiert insgesamt circa 80.000 Euro.
Im Jahr 2022 ist an diesem Mischwasserschacht bereits ein Schaden repariert worden. Da sich nun erneut die Straße senkt, fordert auch der Straßenbaulastträger, dass der Schaden behoben wird.
